Meldung

Kristina Fister, Antonia Wimberger und Tina Vetter Deutsche Hochschulmeisterinnen

Frauenstaffel des 1. FC Passau siegt für die Universität Passau bei der Deutschen Hochschulmeisterschaft in Frankfurt

Passauer Studentinnen holen Gold bei der Deutschen Hochschulmeisterschaft 2018 in Frankfurt
v.l.n.r.: Sebastian Schubach, Tina Vetter, Kristina Fister, Antonia Wimberger, Julia Hofer

Die Universität Passau gewann bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften vor der Technischen Universität München den Staffelwettbewerb. Die Staffel der Universität Passau setzte sich mit Kristina Fister, Antonia Wimberger und Tina Vetter aus Sprinterinnen des 1. FC Passau zusammen. Die ebenfalls für den 1. FC Passau startende Julia Hofer (TH Deggendorf) sicherte sich Bronze über 200 Meter. Tina Vetter wurde sechste über diese Strecke. Sebastian Schuhbach (Universität Passau und ebenfalls 1. FC Passau) sprang auf Platz fünf im Weitsprung.

Staffel-Gold für die Universität

300 Leichtathletinnen und Leichtathleten ermittelten in Frankfurt ihre Deutschen Hochschulmeister. Im Vorjahr war die Universität Passau in der seltenen gelaufenen Staffel über 200, 400 und 200 Meter Vizemeister geworden. Die Kulturwirtschaft studierende Kristina Fister brachte die Staffel nach der ersten, in Bahnen gelaufenen Hallenrunde auf Goldkurs. Sie übergab an Antonia Wimberger fast zeitgleich mit der Führenden von der TU München. Die Passauerin, Studentin für Lehramt Grundschule, übernahm beim Hineinlaufen auf die Innenbahn taktisch klug die Führung. Sie absolvierte die ersten 300 Meter an der Spitze, verlor jedoch auf den letzten Metern bis zum Wechsel die Führung an die TU München. Tina Vetter, 2016 Bayerische Hallenmeisterin über 200 Meter, schaffte es aber, sich an die Konkurrentin ran zu saugen, sie vor der zweiten Kurve zu überholen und als Führende auf die kurze Zielgerade einzubiegen. Dort verteidigte die Masterstudentin für European Studies souverän ihren Vorsprung. Dann hieß es kurz warten. Doch im zweiten Lauf war keine Staffel schneller. Die Passauer Studentinnen siegten in 1:55,29 Minuten vor der Münchner Staffel in 1:56,66 Minuten und der Karlsruher Universität.

Julia Hofer im 60-Meter-Finale

Nicht zufrieden war Julia Hofer mit ihrem sechsten Platz im 60-Meter-Finale in 7,72 Sekunden (Vorlauf 7,71). Im Jahr zuvor hatte sie hier Bronze gewonnen. Vor ihr lagen auf den Medaillenplätzen Chantal Butzek (Universität Paderborn) in 7,49 Sekunden, Gianina Gartmann (Universität Frankfurt) in 7,58 Sekunden und Jessica-Bianca Wessolly (PH Heidelberg) in 7,63 Sekunden.  Die Physiotherapie-Studentin der TH Deggendorf ist heuer bereits 7,58 Sekunden gerannt, kämpfte jedoch im Vorfeld der DHM mit Problemen im Oberschenkelbeuger. Tina Vetter qualifizierte sich in 8,02 Sekunden für das B-Finale und belegte dort um eine Hundertstel schneller Platz vier. Kristina Fister schied nach 8,11 Sekunden im Vorlauf aus.

Edelmetall über 200 Meter

Ihr Edelmetall holte sich Julia Hofer, 2017 Deutsche Hochschulmeisterin über 100 und 200 Meter in der Freiluftsaison, dann über die 200 Meter. Dort gewann sie die Bronzemedaille in 25,10 Sekunden hinter Jessica-Bianca Wessolly in 24,34 Sekunden und Carolina Krafzik (PH Ludwigsburg) in 24,83 Sekunden. Aber auch über die Hallenrunde ist die Sprinterin des 1. FC Passau mit 24,63 Sekunden heuer bereits deutlich schneller gerannt. Auf Rang sechs landete Tina Vetter mit guten 25,71 Sekunden. Kristina Fister wollte über die 60 Meter Hürden wieder Richtung ihrer Bestzeit von 8,77 Sekunden laufen. Leider schaffte sie es nach gutem Start nicht, in der Mitte des Rennens ihr Tempo hochzuhalten. In 8,93 Sekunden schrammte sie um eine Hundertstel am Finale vorbei. Bereits nach drei Sprüngen war Schluss für Antonia Wimberger im Dreisprung. War der erste Sprung übergetreten, musste sie die beiden nächsten Sprünge wegen Problemen in der Wade abbrechen und schied nach dem Vorkampf ohne gültigen Versuch aus. Unzufrieden mit 6,21 Metern und Rang fünf war Weitspringer und Betreuer Sebastian Schubach. Dem wissenschaftlichen Mitarbeiter und Promovend der Universität Passau gelang es während seiner sechs Versuche nicht, seine hohe Anlaufgeschwindigkeit vom Brett weg in den Sprung mitzunehmen.

| 24.02.2018

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