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Leichtathletinnen und Leichtathleten der Uni Passau und TH Deggendorf mit herausragenden Leistungen bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften

Die niederbayerischen Spitzenleichtathletinnen und -leichtathleten vertraten exzellent ihre Hochschulen bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften in Schwäbisch Gmünd. Gabriel Wiertz (TuS Pfarrkirchen), Felix und Lorenz Adler, Maximilian Feuerer, Kristina Fister, Tina Vetter, Hannah Schaffer, Antonia Wimberger (alle 1. FC Passau) und Tobias Kapfer (LG Passau) starteten für die Universität Passau, Julia Hofer und Rene Hamberger (beide 1. FC Passau) für die TH Deggendorf. Mit einmal Gold, zweimal Silber, vier vierten und zwei fünften Plätzen und einem sechsten Platz war die Ausbeute der Universität Passau und der TH Deggendorf so groß wie selten zuvor.

Julia Hofer und Tina Vetter

Gold für Julia Hofer

Überragend präsentierte sich Julia Hofer in den Sprintdisziplinen und knüpfte an ihre Erfolge im Jahr 2016 an, als sie sich mit dem Gewinn der 100 und 200 Meter zur Sprintkönigin kürte. Im Zeitlauf über 200 Meter traf die Physiotherapie-Studentin ihren Start fast optimal und trommelte nach einem druckvollen Kurvenlauf 24,53 Sekunden auf die Bahn. Schneller startete sie noch nie in eine Bahnsaison. Den Titel der deutschen Hochschulmeisterin gewann sie in einer engen Entscheidung, die Zweitplatzierte distanzierte sie auf den letzten zwanzig Metern nur um sechs Hundertstel. Neunte wurde Tina Vetter mit einer ebenfalls klasse Zeit, und das trotz eines mäßigen Starts. In 25,22 Sekunden verfehlte die Studentin für European Studies ihre Bestzeit von 25,16 Sekunden nur knapp. Sie war hoch zufrieden, da sie wegen eines Praktikums in Nürnberg in den letzten Wochen nur wenig trainieren konnte.

Am zweiten Edelmetall schrammte Julia Hofer haarscharf vorbei. In 11,98 Sekunden gelang ihr im Vorlauf nach einem passablen Start auch über die 100 Meter der schnellste Saisoneinstieg der letzten Jahre, auch wenn sie auf den letzten Metern etwas „fest“ wurde. Nach einem schlechten Start verlief das 100-Meter-Finale jedoch enttäuschend für sie. Der Wimpernschlag von einer Hundertstel fehlte ihr im Endlauf in 12,07 Sekunden für das Siegerpodium und die Bronzemedaille. Tina Vetter gewann in 12,38 Sekunden das C-Finale und unterbot dabei erneut wie im Vorlauf in 12,34 Sekunden ihre alte Bestzeit von 12,38 Sekunden. Antonia Wimberger und Hannah Schaffer erzielten in ihren Vorläufen 12,98 und 13,41 Sekunden. Leider verletzte sich BWL-Student Tobias Kapfer im Vorlauf über 100 Meter.

Staffel-Silber für die Universität

Die Staffel der Universität Passau war wie so oft Garant für Edelmetall. Im Winter hatte sie in der Besetzung Kristina Fister, Antonia Wimberger, Tina Vetter Gold bei der DHM in der Halle gewonnen. Mit der 4×100-Meter-Staffel sicherten sich Kristina Fister, Antonia Wimberger, Tina Vetter, Hannah Schaffer Zweiter in 50,75 Sekunden die deutsche Vizemeisterschaft. Kristina Fister, Studentin für Kulturwirtschaft, hatte zuvor Platz vier im Finale über die 100 Meter Hürden in 14,97 Sekunden belegt (Vorlauf 14,92 Sekunden). In beiden Läufen kam sie gut aus dem Startblock und in das Rennen. Doch auf den letzten 30 Metern fehlte ihr das Stehvermögen.

Wiertz mit Hop, Step and Jump zum Vizetitel

Im dritten Versuch flog Gabriel Wiertz im Dreisprung zur deutschen Vizemeisterschaft. Mit Hop, Step und Jump sprang der Student für Lehramt Grundschule auf 14,11 Meter. Der bayerische und süddeutsche U23-Meister 2017, ausgestattet mit einer Bestleistung von 14,88 Meter, konnte mit 14,02 Meter im ersten Versuch einen weiteren Vierzehn-Meter-Sprung verzeichnen. Der Dreisprung der Frauen verlief für Antonia Wimberger mit 11,05 Metern und Platz sieben enttäuschend. Die deutsche Hochschul-Vizemeisterin von 2016 traf den Absprungbalken nicht. Bei ihren drei gültigen Versuchen sprang sie deutlich davor ab. Bereits mit 11,54 Metern wäre drin Bronze gewesen, in der Regel für die Studentin für Lehramt Grundschule kein Problem bei einer Bestleistung von 11,90 Metern.

Hambergers Diskus fliegt auf Rang vier

Der einzige Werfer von den niederbayerischen Hochschulen war Rene Hamberger. Der Student für Bauingenieurwesen warf seinen zwei Kilogramm schweren Diskus mit seiner Tagesbestweite von 43,70 Metern auf Rang vier. Alle seine Würfe landeten konstant zwischen 42,09 und 43,70 Metern. Der Ausreißer nach oben fehlte. Für Bronze wären drei Meter mehr erforderlich gewesen. Auch im Kugelstoßen gelang ihm eine konstante Serie mit fünf Stößen zwischen 13,60 und 13,70 Metern. Für mehr als Platz sechs fehlte auch hier mit der 7,26 Kilogramm schweren Kugel der Ausreißer nach oben.

Adler-Zwillinge auf vier und fünf

Den ersten Kilometer verbummelte das Feld über die 5.000 Meter in 3:10 Minuten. Dann rollte dieses konstant in 74er-Runden bis 4.000 Meter. Ab 3.000 Meter übernahmen die Adler-Zwillinge die Spitze, um das Tempo gleichmäßig hoch zu halten. Als ab 4.000 Meter „die Post abging“, konnten die beiden Studenten für Lehramt Sport und Mathematik sowie Informatik den ersten dreien nicht mehr ganz folgen. In 15:29,90 Minuten und 15:33,82 Minuten liefen Lorenz und Felix Adler auf den Plätzen vier und fünf jedoch jeweils neue Bestzeit. Zu einem Medaillenplatz fehlten am Schluss sieben Sekunden. Maximilian Feuerer führte über 1.500 Meter das Verfolgerfeld hinter der Spitzengruppe an, die unter vier Minuten lief. Im Spurt setzte er sich in 4:13,63 Minuten und neuer Bestzeit als Fünfter gegenüber den anderen Verfolgern durch.

Pressekontakt: Klaus Hammer-Behringer

Leiter der Personalabteilung der Universität Passau
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| 17.05.2018

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